DAS STEIßBEIN

Steißbein1

Im vergangen Jahr zeigte sich bei jeder meiner KundInnen, wie lebenswichtig die kleinen Knöchelchen am unteren Ende unserer Wirbelsäule sind, nämlich das Steißbein. Obwohl so klein, hat das Steißbein eine enome Auswirkung auf die Wirbelsäule und daher auf alle Organe.
Das Steißbein besteht aus 3-4 kleinen Knöchelchen und befindet sich hinten in der Hüftschale, die aus zwei „Flügeln“ besteht, die sich leicht bewegen. Gegenüber, nämlich vorne, befindet sich die Schambeinfuge. Dort befindet sich eine Ansammlung von Nervenenden, die als Ganglion bezeichnet werden. Erst kürzlich hat die Wissenschaft dieses Ganglion entdeckt. Wie ich feststellen konnte, befindet sich so eine Nervenansammlung auch an der Spitze des Steißbeins. Befindet sich Steißbein-Ganglion und Schambeinfugen-Ganglion an der richtigen Position, geschieht etwas Besonderes. Das wird das Thema einer nächsten Perle sein. Vorerst geht es um die richtige Potion des Steißbeines.
Hat der Mensch einen Schock erlebt, sei es durch einen Sturz, einen Unfall, ein emotionale Erfahrung etc., speichert sich dieses Erlebnis u.a. im Steißbein ab. Das Steißbein wird energetisch hart und unbeweglich, wie ein Stück Knochen, „brettlhart“. Hat die Person viel Angst in seinem Leben erfahren, rollt sich das Steißbein ein „wie ein Igel“. Befindet sich die Person in einem emotionalen Ausnahmezustand wie Panik, bewegt sich das Steißbein fast panisch hin und her. So war für mich ersichtlich, wie wichtig die Position des Steißbeins ist. Und zugleich ist es ein Ausdruck der Lebenshaltung. Wie begegne ich dem Leben? Bin ich unbeweglich und starr? Oder hab ich vor allem Angst? Gerate ich leicht in Panik? Kann ich mich fallenlassen und mich vertrauensvoll der Erde anvertrauen, auf der ich liege/stehe/gehe?
Wenn ich meine Hand unter das Steißbein lege, kann ich an Hand der Reaktion des Steißbeins, den Bildern die es mir sendet, dem Craniosakralen Puls erkennen, wie es diesem Menschen geht. Oft genügt es, dem Steißbein die Möglichkeit zu geben, sein Trauma zu zeigen, auszureagieren…manchmal gebe ich auch die Noreia-Schockflasche zur Unterstützung in die Hand . Dann ist es wichtig, dem Körper Zeit zu geben, sich aus der Starre/Panik/Trauma zu lösen, sich zu schütteln (sanftes vibrieren) und seine eigene Position zu finden. Wenn das Steißbein nach einiger Zeit aufhört zu pendeln und langsamer wird, bis es in den sogenannten „Stillpoint“ übergeht, hat es seine/ihre richtige Position gefunden. Hat das Steißbein seine/ihre richtige Position gefunden, richtet sich mit der Zeit auch die ganze Wirbelsäule und daher auch die Organe aus. Daher ist die richtige Position meistens der große erste Schritt!
Ich würde mich freuen, wenn ich auch dich darin begleiten darf!
Samanda Gallee
Achtsame Körperbegleitung